Warum Erinnerungen eine eigene Quellenart sind
Familienwissen ist kostbar und flüchtig. Eine Geschichte, die über Generationen mündlich weitergegeben wurde, kann historisch wertvoll sein – auch wenn sie sich nicht immer durch Akten belegen lässt. Sie dokumentiert, wie eine Familie sich selbst erinnert und welche Ereignisse ihr wichtig waren.
Gleichzeitig ist eine mündliche Erinnerung nicht automatisch ein gesicherter Fakt. Sie kann lückenhaft, verklärt oder mit anderen Überlieferungen vermischt sein. Darum behandeln wir Erinnerungen als eigenständige Quellen: wertvoll, aber getrennt von archivischen Belegen zu bewerten.
So einfach soll es später sein
- 🎤 Eine Sprachnachricht aufnehmen – erzählen, was man weiß
- 📸 Ein Foto hochladen – mit einer Erklärung dazu
- 💬 Eine Erinnerung schreiben – so kurz oder lang wie nötig
Eine KI transkribiert, schlägt Namen und Orte vor, markiert sensible Passagen. Ein Mensch prüft. Erst dann wird veröffentlicht. Das Original bleibt unverändert. Private Informationen bleiben geschützt.