Zukunftsidee – noch nicht implementiert
Die Idee
Stell dir vor: Ein Nachmittag im Wohnzimmer. Kaffee und Kuchen. Ein Fotoalbum, das jemand mitgebracht hat. Jemand sagt: „Weißt du noch, als …" Und dann beginnt eine Erinnerung.
Keine Kamera, die im Weg steht. Kein Formular, das ausgefüllt werden muss. Kein „Erzählen Sie doch mal!" – sondern ein Gespräch, das von selbst entsteht. Ein Familienabend, bei dem die Aufnahme nebenbei läuft.
Warum dieser Weg
Die wertvollsten Erinnerungen entstehen nicht auf Kommando. Sie entstehen, wenn jemand ein altes Foto sieht, einen Namen hört, eine Geschichte weitererzählt bekommt. Ein formelles Interview kann einschüchtern. Ein Abend im vertrauten Kreis öffnet Türen.
Dieses Konzept setzt auf das, was ohnehin passiert – nur mit der leisen Möglichkeit, einen Teil davon festzuhalten.
Was passiert mit den Erinnerungen?
Nichts Automatisches. Die Aufnahme wird später angehört, transkribiert (durch einen Menschen oder mit Unterstützung), auf Personen und Orte geprüft und – wenn sie eine wertvolle Information enthält – als wissenschaftlich kommentierte Quelle ins Portal aufgenommen.
Die ursprüngliche Familie entscheidet, was veröffentlicht wird. Alles andere bleibt privat.
Was verändert sich nicht?
- Es bleibt ein Abend unter Familienmitgliedern
- Keine Checkliste, kein Fragenkatalog
- Keine Verpflichtung, etwas Bestimmtes zu erzählen
- Kein Wissenstest
- Die Technik ist im Hintergrund – oder gar nicht erst da