Das Haus heute

Clemens von Marschalck (*1973) bewirtschaftet das Rittergut Hutloh im Landkreis Cuxhaven, den Stammsitz der Familie. Das Gut, im 17. Jahrhundert durch Heirat an die Familie gekommen, wird seit Generationen als landwirtschaftlicher Betrieb geführt und instand gehalten. Die Verantwortung für ein denkmalgeschütztes Ensemble aus Herrenhaus, Marstall und Wirtschaftsgebäuden prägt den heutigen Alltag.

Clemens wuchs als eines von fünf Geschwistern auf. Nach dem Abitur studierte er Medizin in Göttingen, Berlin und New York – ein Weg, der ihn weit über die Grenzen des Alten Landes hinausführte. Am 11. September 2001 erlebte er den Terroranschlag auf das World Trade Center als Arzt in New York City, ein einschneidendes Erlebnis, das ihn bis heute prägt.

Der Betrieb steht in einer langen Reihe von Bewirtschaftern und Bewahrern – kein Besitz im modernen Sinne, sondern ein Erbe, das weitergegeben wird. Die Geschichte des Gutes ist untrennbar mit der Geschichte der Familie verbunden.

Historische Linie

Die Linie, die heute auf Hutloh sitzt, führt sich durchgehend über Levin von Marschalck (1585–1629), der das Gut durch Heirat erwarb. Über Generationen hinweg wurde der Besitz weitergegeben – durch Kriege, wirtschaftliche Krisen und gesellschaftliche Umbrüche. Dass das Gut heute noch in Familienbesitz ist, ist keine Selbstverständlichkeit.

Diese Kontinuität zu dokumentieren und für die Zukunft zu bewahren, ist ein zentrales Anliegen dieses Forschungsportals.

Die Familie

Clemens von Marschalck ist verheiratet mit Ute von Marschalck (*1975), promovierte Zahnärztin. Das Paar hat drei Töchter: Ella (*2007), Kirsten (*2009) und Isabel (*2015). Die Familie lebt auf dem Rittergut Hutloh und führt den landwirtschaftlichen Betrieb gemeinsam mit den Verpflichtungen des denkmalgeschützten Ensembles.

🟡 Teilweise belegt – Informationen aus dem Deutschen Adelsblatt (Porträt Hutloh, 2026).

Verantwortung für das Erbe

Der Erhalt eines denkmalgeschützten Guts ist eine Aufgabe, die über den landwirtschaftlichen Betrieb hinausgeht. Sie umfasst den Erhalt von Bausubstanz, die Pflege von Kulturlandschaft, die Bewahrung von Archivalien und die Weitergabe von Wissen über die eigene Geschichte. Anders als reine Museen oder Stiftungen steht dieser Prozess mitten im Alltag – und das macht ihn besonders.

Die Waldwirtschaft auf Hutloh spielt dabei eine zentrale Rolle: auf rund 600 Hektar Wald bewirtschaftet die Familie eine der größten zusammenhängenden Douglasien-Kulturen Norddeutschlands – ein Erbe, das Hubertus von Marschalck (*1943), Clemens' Vater, über Jahrzehnte aufgebaut hat. Das Portal dokumentiert diesen Weg nicht als abgeschlossenes Projekt, sondern als fortlaufende Arbeit.

Das Familiengedächtnis

Neben der materiellen Verantwortung für das Gut geht es um ein immaterielles Erbe: die Weitergabe von Familienerinnerungen, von mündlichen Überlieferungen, von Wissen um Zusammenhänge, die in keinem Archiv verzeichnet sind. Dieses Portal wurde nicht zuletzt geschaffen, um dieses Wissen für zukünftige Generationen zu sichern – bevor es verloren geht.

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Quellenlage

Die Informationen auf dieser Seite beruhen auf öffentlich zugänglichen Quellen:

Keine privaten oder nicht öffentlich dokumentierten Angaben.

Was zukünftige Generationen übernehmen

Dieses Portal ist ein Anfang. Was heute als Forschungsprojekt beginnt, soll langfristig ein lebendiges Archiv werden – zugänglich für alle, die sich mit der Geschichte der Familie verbunden fühlen. Die kommenden Generationen werden entscheiden, welche Form dieses Gedächtnis annimmt.

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