Die Idee

Der Püttenhüpper ist ein flaches, motorisiertes Boot, das speziell für die Befahrung der Außendeichgewässer an der Oste konzipiert wurde. Die Idee stammt von Hubertus von Marschalck, der in den 2000er-Jahren ein Fahrgastboot für Vogelbeobachtung in den Pütten zwischen dem Osteufer und dem historischen Burgsitz Kranenburg vorschlug.

Das Besondere: Der Püttenhüpper ist kein gekauftes Serienboot, sondern eine Eigenkonstruktion – entworfen von einem Mann, der weder Bootsbauer noch Ingenieur war, sondern Forstwirt und Gastgeber.

Quelle: Adelsblatt 2026, AG Osteland

Taufe 2012

Der Püttenhüpper wurde 2012 getauft. Nach Überlieferung taufte der damalige niedersächsische Ministerpräsident David McAllister das Boot – ein Pressebeleg steht noch aus.

Quelle: Mündliche Überlieferung, Adelsblatt

Touristische Nutzung

Heute wird der Püttenhüpper in den Sommermonaten für Gästefahrten eingesetzt. Interessierte können an geführten Touren teilnehmen, die sie durch die Pütten und entlang der Oste führen. Die Fahrten verbinden Naturerlebnis mit historischer Information – vorbei am ehemaligen Standort der Kranenburg, durch das Außendeichgelände und zurück zum Ferienpark Geesthof.

Der Püttenhüpper ist damit mehr als ein Boot: Er ist ein mobiler Ort der Wissensvermittlung, eine Brücke zwischen der Geschichte der Oste und ihrer heutigen Bedeutung als Naturraum.

Verbindung zur Familie

Der Püttenhüpper verkörpert die Haltung der Familie Marschalck zur Region: nicht Besitz, sondern Gestaltung. Kein Museum, sondern gelebte Verbindung von Tradition, Tourismus und Naturschutz. Die Initiative ging von Hubertus von Marschalck aus, der das Boot nicht nur entwarf, sondern auch die behördlichen Genehmigungen und die Finanzierung organisierte.

Quellenlage

Der Püttenhüpper ist durch folgende Quellen dokumentiert:

Eine schriftliche Bestätigung der Taufe durch McAllister steht noch aus.

Forschungslücke: McAllister-Taufe nicht durch Presseartikel belegt

Offene Fragen

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